Studie der Hans-Böckler-Stiftung zum Berufseinstieg von Akademikern
Praktika nach Studienabschluss: Zwischen Fairness und Ausbeutung
Der Berufseinstieg von Hochschulabsolventinnen und -absolventen hat sich
in den vergangenen Jahren verändert. Ein höherer Anteil an
Hochschulabsolventen insgesamt, ein allgemeiner Trend zu mehr
befristeten Beschäftigungsverhältnissen und eine höhere Instabilität in
vielen Arbeitsverhältnissen prägen auch ihre Situation. Praktika nach
Studienabschluss sind eine Facette dieses Phänomens: Weil der von vielen
Absolventen angestrebte Übergang in eine dauerhafte, finanziell
abgesicherte Beschäftigung zunächst nicht gelingt, treten sie nach
erfolgreichem Abschluss des Studiums erst einmal ein Praktikum an. Die
Praktikanten mit Hochschulabschluss erhoffen sich berufliche
Orientierung und womöglich eine Übernahme. Welche Praktika diesen
Hoffnungen gerecht werden und welche nicht, wie die Absolventen ihre
Situation erleben und welche Regulierungsvorschläge sie befürworten,
haben Heidemarie Hecht, Absolventenforscherin an der Freien Universität
Berlin, und Dr. Boris Schmidt untersucht. Die neue Studie "Generation
Praktikum 2011" wurde von der Hans-Böckler-Stiftung und der DGB-Jugend
gefördert. ( ... )
- Studie der Hans-Böckler Stiftung
- Kurzversion (pdf)
- Langfassung (pdf)
Die Studie in der Presse:
- taz 05.05.2011:
Neue DGB-Studie über Praktikanten - Generation Praktikum geht's mies - Märkische Allgemeine 05.05.2011:
Weniger als vier Euro Stundenlohn - Die Probleme der „Generation Praktikum“ zeigt eine Befragung von DGB und Hans-Böckler-Stiftung - telepolis 10.05.2011 - Politik-News:
Studie sieht Praktikumswesen in kritischem Licht. Nur in 22% aller Fälle führt ein Praktikum zu einem Arbeitsangebot.
Kleine "Praktikanten-Typologie"

Ihre Wochenenden verbringen sie mit Bewerbungsanschreiben und der Frage "Wie mache ich mich heute unentbehrlich?". Sie sind dankbar für jede unbezahlte Arbeitsstelle, schließlich "sammeln" sie für den Lebenslauf. Sie stehen ständig unter Strom und leben aus dem Koffer, ihr soziales Netz ist weit, aber instabil.
Konferenz soll Klarheit bringen
"Menschen mit Praktikumshintergrund" - "Praktika stärken, Missbrauch verhindern"
(dgb-jugend, 7. Mai 2008) Vor kurzem hat das Bundesministerium für Arbeit eine Studie vorgestellt, die Auskunft gibt über die Situation von Praktikanten. Die Studie ist für das Ministerium Anlass, gesetzliche Klarstellungen vorzunehmen. Aber welche? Man weiß es noch nicht genau.
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Beitrag auf Internetseite der DGB-Jugend - Ausführlicher Bericht zur Konferenz
(PDF, 70 kB) - Programm der Konferenz "Praktika stärken - Missbrauch verhindern"
(PDF, 74 kB) -
Mehr Infos der DGB-Jugend zum Thema "Praktikum"
Generation
Praktikum
Praktikanten sind billige Arbeitskräfte ohne Rechte
Es gibt den Trend, reguläre Jobs durch Praktika zu ersetzen. Immer mehr Unternehmen stellen "PraktikantInnen" an und lassen sie unbezahlt voll mitarbeiten. Das gilt auch für HochschulabsolventInnen. Die Unternehmen profitieren im hohen Maße von den hoch qualifizierten, äußerst leistungswilligen und flexiblen Mitarbeitern. Indem sie kein Gehalt zahlen, nutzen sie die Berufseinsteiger aus. Gegen diese Entwicklung formiert sich ein europaweiter Protest.
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Generation
P -weitere Infos zur Entwicklung europaweit -
Generation
Praktikum" bei Wikipedia (mit weiteführenden Links und Hintergundinfos) - Broschüre der Studie "Generation Praktikum?" von Hans-Böckler-Stiftung
und DGB
PDF-Download
(362,78 KB)
Generation Praktikum Mythos oder Massenphänomen?Eine Studie des HIS im Auftrag des Bundesbildungsministeriums soll das Bild von der ťGeneration PraktikumŤ korrigieren. Von einem Massenphänomen kann angeblich keine Rede sein. Doch es gibt erhebliche Unterschiede in den Studiengängen. 34 Prozent der Geisteswissenschaftler starten ihre Karriere mit einem Praktikum. Kritik kommt von der stellvertretenden DGB-Bundesvorsitzenden Ingrid Sehrbrock. Die Daten seien wenig aussagekräftig.
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Schlecht bezahlte und befristete Jobs zunehmend auch im Bildungsbereich zu E&W (Erziehung
und Wissenschaft)
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Lange, unterbezahlt, fest eingeplant! Praktika nach dem Studium sind zum Normalfall geworden. Das geht aus einer
am 01.02.2007 vorgestellten, im Auftrag der DGB-Jugend und der Hans-Böckler-Stiftung
erstellten Studie hervor. |
Online-Dienst Telepolis:Ausbeutung statt AusbildungBericht vom 4. Februar 2007, zu finden unter www.heise.de/ |
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Praktikanten vor Ausbeutung schützen - Rekordbeteiligung bei Praktika-PetitionDie von DGB-Jugend und dem Verein fairwork eingereichte Online-Petition
für eine Mindestvergütung von Praktika haben
in den ersten 17 Tagen mehr als 40.000 Menschen unterschrieben. Damit rückt
eine öffentliche Anhörung im Bundestag in greifbare Nähe. Bis zum 19.12.
müssten 50.000 Unterschriften vorliegen. Gefordert werden eine Mindestvergütung
von Praktika in Höhe von 300 Euro sowie eine zeitliche Begrenzung von Praktika
auf 3 Monate. Jetzt noch wacker mitmachen und die Online-Petition unterstützen!
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Endstation PraktikumBerufsanfänger sind heute europaweit mit Perspektivlosigkeit und unsicherer beruflicher Situation konfrontiert. Der Themenabend beschreibt die Lage der "prekären Generation" in Europa.
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Praktika von HochschulabsolventInnenDie DGB-Jugend hat mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung eine Studie zu der Situation von PraktikantInnen erstellt. Die Studie basiert auf Antworten von PraktikantInnen sowie Interviews mit ExpertInnen. Die quantitativen Ergebnisse sind aufgrund der kleinen Stichprobe nicht repräsentativ, bieten aber erste Eindrücke für die Analyse. Die Studie kommt zu dem ersten Resultat, dass sich ein PraktikantInnenarbeitsmarkt mit prekären Beschäftigungssituationen gebildet hat, der durchaus reguläre Beschäftigungsverhältnisse verdrängt.
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Die 1000-Euro Generation"1000-Euro-Generation" - der Roman, den die Italiener Alessandro Rimassa und Antonio Incorvaia im Dezember 2005 im Internet publizierten, wurde nicht nur zu einer Art Kultbuch der italienischen Endzwanziger, sondern prägte auch das Schagwort für ein europäisches Phänomen. (weiter) Weitere Artikel zum Thema: |
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jungeGEW Köln, 14.03.2009