Archiv
2011 veröffentlichte Beiträge
Wahlen an der Uni Köln
Vom 12. bis zum 16. Dezember könnt ihr euch an der Wahl beteiligen. Gewählt werden zum einen die Gremien der studentischen Selbstverwaltung. Dort sind nur Studierende Mitglied. Zum anderen werden die studentischen Mitglieder in universitären Gremien gewählt. Ddort sitzen im Regelfall mehrheitlich professorale Mitglieder sowie einige akademisch und weitere Mitarbeiter*innen. In beiden Bereichen gibt es Gremien, die uniweit gewählt werden und Gremien, die in den sechs Fakultäten für deren Bereich gewählt werden.
Studienheft "Wissenschaft und Geschlecht"
Rund hundert Jahre ist es her, dass sich Frauen in Deutschland den Zugang zu Universitäten erkämpft haben. Seitdem hat sich einiges getan: Die Anzahl der Mädchen mit Abitur ist heute höher als die der Jungen. Etwa gleich viele Frauen wie Männer beginnen ein Studium und bei den AbsolventInnenquoten überholen die Frauen die Männer mittlerweile sogar. Andererseits wirken in den Hochschulen immer noch männliche Seilschaften und eine an Männern als Norm orientierte Wissenschaft. Dies führt nach wie vor zu strukturellen Benachteiligungen und Diskriminierungen von Frauen in der Wissenschaft, insbesondere bei den weiteren Karriereverläufen.
Rote Karte für Rassisten
Verdi-Video erklärt Finanz- und Eurokrise
Finanzwirtschaft treibt Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander
Ein
schönes Verdi-Video versucht anschaulich die Finanz- und Eurokrise zu
erklären. Der Film zeigt wie die Finanzwirtschaft die Schere zwischen
arm und reich immer weiter auseinander treibt und was dagegen getan
werden muß.
ueber grenzen
Kongress "Zivilklausel" - Tübingen 28./29.10.2011
Die Militarisierung von Forschung und Lehre
Symptome - Problemfelder - Gegenstrategien
Vernetzungstreffen gegen Militarisierung des Wissens, der Forschung und der Lehre an Hochschulen.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag mit einem kritischen Stadtrundgang zu Forschung und Lehre für militärische Zwecke. Bei der anschließenden Abendveranstaltung sollen Hintergründe der Militarisierung der Hochschule und die bisherigen Kämpfe gegen diese dargestellt werden. Am Samstag sollen Workshops stattfinden, die u.a. darüber aufklären sollen, wie militärrelevante Forschung im Bereich der Medizin, der Sozialwissenschaft, der Biologie usw. erkannt und ihr begegnet werden kann.
Occupy Cologne 22.10.2011
Fachtagung zu 40 Jahre BAföG
Zum 40. Geburtstag des Bundesausbildungsförderungsgesetzes führten BdWi und GEW am 8.10.2011 eine Fachtagung zur Studienfinanzierung in Berlin durch.
Zum gleichen Schwerpunktthema erscheint auch die Ausgabe Forum Wissenschaft 3-2011, die diesmal - ansonsten Zeitschrift des BdWi - gemeinsam von BdWi und GEW herausgegeben wird.:
Echte Demokratie jetzt! - Proteste am 15.10.
“sie repräsentieren uns nicht”
“Die spanischen Indignados haben ihr Ziel erreicht und ganz Europa mit ihrem Protest infiziert. Am Samstag wird es in 45 Ländern und in mehr als 300 Städten zu Protesten kommen.” (heise, 10.10.)
Occupy Everything from socially_awkwrd on Vimeo.
Heinrich Böll Stiftung NRW
Heinrich Böll und "seine" Stadt Köln
Heinrich Böll ist in Köln geboren, hat in Köln gelebt, hat Köln geliebt und hat am modernen Köln gelitten – und hat in seinen autobiographischen und literarischen Werken vielfältige Verbindungen zu seiner Heimatstadt und dem Rheinland geschaffen, einige direkt und offensichtlich, andere indirekt oder sogar gut versteckt.
Heute befindet sich das Heinrich-Böll-Archiv als Dokumentations- und Informationsstelle über Leben und Werk Bölls, mit umfangreichen Datenbanken u.a. zur Sekundärliteratur, Zeitungsausschnittsammlung, zum Korrespondenz- und Manuskriptbestand, sowie zu Übersetzungen der Werke Bölls in über 30 Sprachen, in Köln.
Grund genug für die Heinrich Böll Stiftung NRW und die Heinrich-Böll-Stiftung diesen Ort in besonderem Maße zu berücksichtigen bei aktuellen Diskussionen und der Förderung kritisch engagierter Literatur. Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse laden wir zu Hafengesprächen ins Kunsthaus Rhenania, Köln, ein. Auch wir stellen Künstler und Autorinnen der Ehrengastes Island vor.
4. Oktober 2011, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung von Thomas Graics „abstraction of nature. Island von oben“, u.a. Bildvortrag des Künstlers, Grußwort René Böll (Ausstellungsdauer: 4.-9. Oktober)
9. Oktober 2011, 11 Uhr: Lesung mit Jónina Leósdóttir „Am liebsten gut“ (Moderation: Margarethe von Schwarzkopf, NDR)
Wir würden uns sehr freuen Sie in Köln begrüßen zu dürfen!
GEW-Erfolg in Sachen Beamtenstreikrecht
Lehrkräfte dürfen streiken!
Verbeamtete Lehrkräfte dürfen streiken. Mit dieser im September veröffentlichten Entscheidung zum Streikrecht für Beamte haben die Richter des Verwaltungsgerichts (VG) Kassel Neuland betreten. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat ein Gericht mit Blick auf die europäische Rechtsprechung Beamtenstreiks für rechtmäßig erklärt – und damit die Auffassung der GEW bestätigt. Jetzt ist eine höchstrichterliche Bestätigung des VG-Urteils notwendig, damit das unzeitgemäße und vordemokratische Verbot des Beamtenstreiks endgültig zu Grabe getragen werden kann. Doch bis dahin können noch Jahre vergehen.
(Ilse Schaad in Erziehung und Wissenschaft vom 4.10.2011)
Tagebücher widerlegen die Schutzbehauptung der Deutschen
»Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«
Ein ganz normaler Deutscher als Chronist seiner Zeit: vom Widerstand eines Einzelnen und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein
Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner
Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen.
Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime
nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der
NS-Diktatur. Diese Tagebücher zeigen, dass jeder in der Lage gewesen wäre, die
nationalsozialistische Rhetorik zu entlarven und von den Gräueltaten des
»Dritten Reiches« zu wissen.
Lehre: un(ter)bezahlt und nebenbei?
Diskussions- und Infoveranstaltung der Jungen GEW Köln
mit:
Dr. Matthias Burchardt (HF Uni Köln)
und
David Plate (HfMT Köln)
12. Juli 2011, 17.45 Uhr - HS-Gebäude Uni Köln
Ein Großteil der Lehre an Kölner Hochschulen wird schlecht oder gar nicht bezahlt oder muss von den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über ihren eigentlichen Aufgabenbereich hinaus angeboten werden, um den Bedarf zu decken. Die überwiegende Anzahl befristeter Lehraufträge und Mittelbau-Stellen macht kontinuierliche Lehre und Betreuung von Studierenden kaum möglich. Diese Situation ist sowohl für Studierende als auch für Lehrende mit großen Problemen und Nachteilen verbunden. Kommt vorbei und diskutiert mit uns, was die Betroffenen dagegen tun können!
BA-MA-Umstellung stoppen
Friedrich-Ebert-Stiftung und DGB-Jugend laden ein zu Vortrag und Diskussion:
Wirtschaftsdemokratie
Der Wirtschaftsmotor ist wieder angesprungen, die Gewinne der Banken sprudeln, Deutschland scheint vorerst die Finanz- und Wirtschaftskrise überwunden zu haben. Sind damit alternative Wirtschaftskonzepte überflüssig geworden? Oder benötigen wir nicht dringend Neuerungen, um nicht in die nächste Krise zu gelangen bzw. den sozialen Frieden zu gewährleisten? Schließlich hat die Staatsverschuldung zugenommen, die sozialen Sicherungssysteme mussten deutliche Einschnitte hinnehmen und weite Teile der ArbeitnehmerInnen bleiben trotz Aufschwung durch Niedriglöhne, befristete Jobs und Leiharbeit auf der Strecke. Ist eine Wirtschaftsdemokratie möglich, und was genau bedeutet Wirtschaftsdemokratie? Dies wollen wir beleuchten und diskutieren.
Donnerstag, 26. Mai 2011, 18.30 – 20.30 Uhr
DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz 1 in Köln
7.Mai 2011
Wir treten ein für ein friedliches, tolerantes Miteinander und wehren uns gegen jede Form kultureller und religiöser Ausgrenzung. Am 7. Mai, dem Vorabend des Jahrestages der Befreiung vom deutschen Faschismus, plant die rechts extreme Gruppe „pro Köln“ einen sogenannten „Marsch für die Freiheit“. Wir dulden keinen Marsch der Rechten in die Innenstadt:
-
10.30 Uhr: In der Kirche St. Heribert, Deutzer Freiheit, findet ein ökumenischer Gottesdienst statt, um ein Zeichen für die Freiheit zu setzen.
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11.30 Uhr: Frankenwerft – Nähe Deutzer Brücke Rednerinnen und Redner, Kulturprogamm
Traumjob Wissenschaft
Ausstieg sofort
Länder-Tarifrunde 2011
GEW Warnstreik Köln 22.2.11
Schulausschuß Landtag NRW
Thema "Kooperation Schule-Bundeswehr"
am 12. Januar fand eine öffentliche Expertenanhörung zum Antrag der
Fraktion Die Linke "Aufhebung der Kooperationsvereinbarung zwischen
Schulministerium und Bundeswehr" statt. Auf der Homepage des Landtags
finden sich der Antrag, ein Fragenkatalog, sowie eine Liste geladener "ExpertInnen". Zudem finden sich dort Stellungnahmen
befragter ExpertInnen, u.a. von der GEW NRW, der DFG-VK NRW, aber z.B
auch von Generalmajor Stelz, dem aktuellen "Befehlshaber im Wehrbereich
II".
GEW vor Verwaltungsgericht erfolgreich
Beamte dürfen streiken!
Die GEW begrüßt, dass das Verwaltungsgericht Düsseldorf einer verbeamteten Lehrerin das Recht auf Streik zugestanden hat. Die Disziplinarkammer hat der Klage der Lehrerin stattgegeben und die Disziplinarverfügung der Bezirksregierung aufgehoben. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung hat das Gericht die Berufung zum Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) zugelassen, so dass die vorliegende Entscheidung noch nicht rechtskräftig ist.
- Artikel im Kölner Stadtanzeiger 15.12.2010 (PDF)
- Information der GEW-NRW (PDF)
- Pressemeldung Verwaltungsgerichts Düsseldorf (15.12.2010):
"Lehrer dürfen ohne disziplinarische Konsequenzen streiken" - weitere Infos auf Hompage GEW-NRW
friedenspolitische Kampagne zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Friedensbildung statt Militarisierung
Die "Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier" informiert über
den Kooperationsvertrag des Kultusministeriums RLP mit der Bundeswehr. Anläßlich der Landtagswahl am 27.3.2011 in Rheinland-Pfalz startet sie eine Aufklärungskampagne mit dem Slogan "Schulfrei für die Bundeswehr". Unterstützt von der GEW Trier fordert die Initiative die
Rücknahme der Vereinbarung.
Bundeswehrkampage Rheinland-Pfalz
Handbuch: "Der Jugendoffizier"
Der nette Mann/die nette Frau von Nebenan soll der Jugendoffizier sein. Er/sie soll die Bundeswehr und ihre Ziele bei Jugendlichen vertreten und das Bild prägen. Dazu sind verschiedene Handlungsabläufe einzuhalten und ist vieles zu planen. Die Bundeswehr überlässt in Zeiten da das Personal knapp wird und Menschen sich bewußt werden, dass der Job bei der Bundeswehr nicht ein Job wie jeder andere ist, diese erste Begegnung nicht dem Zufall. Das Handbuch "Der Jugendoffizier" gibt dem Vermittler deutscher Kriegspolitik in den Schulen Hinweise und Anweisungen für das Handeln. Das Werben für das Sterben soll effektiv sein.









Weltweit gehen in den letzten Jahren wieder junge Leute auf die Straße...




»europäische Grenzen und Migration«
